Städte-Analysen

Immobilienwert Nürnberg 2026: Frankenmetropole mit moderaten Preisen und guten Renditen

Nürnberg ist Bayerns zweitgrößte Stadt — aber deutlich günstiger als München. Was Immobilien kosten, welche Lagen sich lohnen und warum Nürnberg als Investmentstandort attraktiv ist.

Immobilienwert Nürnberg 2026: Frankenmetropole mit moderaten Preisen und guten Renditen

Nürnberg 2026: Günstigste Großstadt Bayerns mit Aufholpotenzial

Immobilienwert Nürnberg 2026: Frankenmetropole mit moderaten Preisen und guten Renditen

Nürnberg hat von 2022 bis 2024 einen Preisrückgang von −8 bis −14 % erlebt — weniger als München oder Frankfurt. Der Markt 2026 erholt sich: Solider Mittelstand (Siemens, Adidas, Puma im Großraum), Universität, wachsende Tech-Szene treiben Nachfrage.

Aktuelle Preise nach Stadtteilen (2026)

StadtteilETW (€/m²)EFH (€/m²)Kaufpreisfaktor
Altstadt / Sebalder Seite4.500–7.00022–30
St. Johannis / Gostenhof4.000–6.5006.000–9.00020–28
Maxfeld / Schoppershof3.500–5.5005.000–8.00018–24
Zabo / Dutzendteich3.500–5.5005.500–8.50018–24
Langwasser / Reichelsdorf2.500–4.0003.500–5.50012–18

Warum Nürnberg interessant für Investoren ist

  • Kaufpreisfaktor 18–26 in guten Lagen = Rendite 4–5,5 % brutto möglich
  • Bayerische Grunderwerbsteuer 3,5 % — günstigste in Deutschland (neben Sachsen 3,5 %)
  • Wachsende Tech-Szene: IT-Cluster rund um Siemens-Campus, Startups
  • Stabile Mietentwicklung: Nürnberg hat Mietpreisbremse, aber Mieten steigen moderat weiter

Nürnberg vs. München: Nüchterne Rechnung

FaktorNürnbergMünchen
ETW (gute Lage)4.500–6.500 €/m²8.000–12.000 €/m²
Mietrendite brutto4,0–5,5 %2,5–3,2 %
Grunderwerbsteuer3,5 %3,5 %
WachstumspotenzialMittelHoch (langfristig)

Großraum Nürnberg

  • Fürth: Direkt angrenzend, U-Bahn-Anbindung, 3.000–5.000 €/m², günstigste Großstadtlage
  • Erlangen: Universitätsstadt, Siemens-Hauptsitz, 4.000–6.500 €/m², stabile Nachfrage
  • Schwabach: 2.500–4.000 €/m², S-Bahn, preisgünstig

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