Freiburg 2026: Einer der teuersten Märkte außerhalb der Big 7

Freiburg hat mit 230.000 Einwohnern die höchsten Immobilienpreise aller deutschen Städte unter 300.000 Einwohnern. Der Grund: Einzigartige Lage (Schwarzwald, Elsass, Baseler Wirtschaftsraum), warmestes Klima Deutschlands, Albert-Ludwigs-Universität (ca. 25.000 Studierende) und Nähe zum Schweizer Arbeitsmarkt.
Aktuelle Preise nach Stadtteilen (2026)
| Stadtteil | ETW (€/m²) | EFH (€/m²) | Kaufpreisfaktor |
|---|---|---|---|
| Innenstadt / Altstadt | 6.000–9.500 | – | 26–36 |
| Wiehre / Günterstal | 5.500–9.000 | 7.000–12.000 | 24–34 |
| Stühlinger / Haslach | 4.500–7.000 | 6.000–9.500 | 22–28 |
| St. Georgen / Rieselfeld | 4.000–6.500 | 5.500–9.000 | 20–26 |
| Landwasser / Weingarten | 3.000–5.000 | 4.500–7.000 | 16–22 |
Warum Freiburg so teuer ist
- Schweizer Grenzpendler: Viele Pendler aus dem Elsass und der Schweiz — kaufkraftstark, treiben Preise
- Klimavorteil: Sonnigste Großstadt Deutschlands — attraktiv für Lebensqualität
- Geographische Enge: Schwarzwald und Rheinebene begrenzen Flächenwachstum stark
- Baden-Württemberg GrESt: 5 % — wie beim Vergleich Stuttgart gezeigt
Für wen lohnt sich Freiburg?
- Eigennutzer mit Langzeithorizont: Ja — Preise dürften langfristig steigen
- Kapitalanleger: Schwierig — Kaufpreisfaktor 26–36 lässt kaum Rendite. Mietrendite unter 3,5 %
- Beste Investment-Lagen: Stühlinger und Haslach (Kaufpreisfaktor noch unter 28)