Wertermittlung

Vergleichswertverfahren: So funktioniert es in der Praxis

Das Vergleichswertverfahren ist das präziseste Verfahren für Eigentumswohnungen. Wie Gutachter Vergleichspreise ermitteln und welche Korrekturfaktoren gelten.

Vergleichswertverfahren: So funktioniert es in der Praxis

Wann wird das Vergleichswertverfahren angewendet?

Vergleichswertverfahren: So funktioniert es in der Praxis

Es eignet sich überall wo ausreichend Vergleichspreise vorliegen — besonders bei Eigentumswohnungen und unbebauten Grundstücken. Gutachterausschüsse sammeln alle notariell beurkundeten Kaufpreise und leiten daraus Vergleichswerte ab.

Korrekturfaktoren

  • Lage (Mikrolage): ± 10–30 %
  • Stockwerk: EG −10 %, DG +5–15 %
  • Baujahr/Zustand: ± 5–20 %
  • Ausstattung (Parkett, Bad): ± 5–15 %
  • Balkon/Terrasse: +2–8 %
  • Aufzug (ab 4. OG): +3–8 %

Bodenrichtwert als Basis

Bei Grundstücken sind Bodenrichtwerte der zentrale Input. Abweichungen in Größe und Zuschnitt korrigiert der Umrechnungskoeffizient. Bodenrichtwerte: kostenlos auf BORIS-D.

Bodenwert berechnen | ETW bewerten

Teilen: