Ratgeber

Zinsbindung: 10 oder 15 Jahre? Was in welcher Marktphase sinnvoll ist

Kurze oder lange Zinsbindung — das beeinflusst Konditionen und Risiko erheblich. Wir erklären, wann 10 Jahre reichen und wann 15 oder 20 Jahre die bessere Wahl sind.

Zinsbindung: 10 oder 15 Jahre? Was in welcher Marktphase sinnvoll ist

Was ist die Zinsbindung?

Zinsbindung: 10 oder 15 Jahre? Was in welcher Marktphase sinnvoll ist

Die Zinsbindungsfrist gibt an, wie lange der vereinbarte Zinssatz garantiert ist. Danach erfolgt die Prolongation (Verlängerung) zu dann aktuellen Konditionen.

Kurz oder lang: Vor- und Nachteile

  • 5–10 Jahre: Günstigerer Anfangszins, aber Prolongationsrisiko. Sinnvoll wenn Zinsen hoch sind und bald fallen könnten
  • 15–20 Jahre: Teurer, aber Planungssicherheit. Sinnvoll bei niedrigen Zinsen oder hohem Sicherheitsbedürfnis
  • 30 Jahre: Maximale Sicherheit, aber sehr teuer. Nur für sehr risikoaverse Käufer

Aktuelle Situation 2026

Bei Baufinanzierungszinsen von 3,5–4,5 % (10 Jahre) sind mittellange Zinsbindungen von 12–15 Jahren oft ein vernünftiger Kompromiss — ausreichend Sicherheit, überschaubare Kosten.

Tipp: Immer Sondertilgungsrecht vereinbaren (mind. 5 % p.a. kostenlos). Sondertilgung

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