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Erbbaurecht: Was es ist, wie es funktioniert und was Käufer wissen müssen

Erbbaurecht erlaubt Bauen auf fremdem Grund — bis zu 99 Jahre. Günstiger Einstieg, aber langfristige Bindung. Erbbauzins, Risiken und was beim Kauf zu prüfen ist.

Erbbaurecht: Was es ist, wie es funktioniert und was Käufer wissen müssen

Was ist Erbbaurecht?

Erbbaurecht: Was es ist, wie es funktioniert und was Käufer wissen müssen

Das Erbbaurecht ermöglicht, auf einem fremden Grundstück ein Gebäude zu errichten und es über einen langen Zeitraum (meist 60–99 Jahre) zu nutzen. Der Grundstückseigentümer erhält dafür den Erbbauzins.

Erbbauzins

Typisch: 3–5 % des Bodenwerts jährlich, indexiert. Bei Bodenwert 200.000 € und 4 % Zins = 8.000 €/Jahr = 667 €/Monat. Vorteil: kein Grundstückskaufpreis nötig.

Vor- und Nachteile

  • + Günstigerer Einstieg in Eigenheim (kein Grundstückskauf)
  • + Erbbaurecht ist beleihbar (Bankkredit möglich)
  • − Finanzierung schwieriger (Banken vorsichtiger)
  • − Heimfall bei Pflichtverletzung möglich
  • − Verlängerung nach Laufzeitende unsicher

Was beim Kauf eines Erbbaurechts prüfen

  • Restlaufzeit: Mindestens 30 Jahre länger als Kreditlaufzeit
  • Erbbauzins-Anpassungsklausel (an Index geknüpft?)
  • Heimfallklauseln im Erbbaurechtsvertrag
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