Grundstück

Erschließungskosten: Was Grundstückskäufer zahlen müssen

Erschließungskosten können den Grundstückspreis um 20.000–60.000 € erhöhen. Was umfassen sie, wer zahlt und wie lassen sie sich in die Kaufpreiskalkulation einrechnen?

Erschließungskosten: Was Grundstückskäufer zahlen müssen

Was sind Erschließungskosten?

Erschließungskosten: Was Grundstückskäufer zahlen müssen

Erschließungskosten sind die Kosten für den Anschluss eines Grundstücks an die öffentliche Infrastruktur: Straßenbau, Kanalnetz (Schmutz- und Regenwasser), Trinkwasserversorgung, Strom, Gas, Telekommunikation.

Wer zahlt?

Bei Neubaugebieten trägt oft der Käufer die Erschließungskosten. Bei erschlossenen Grundstücken sind sie bereits bezahlt und im Kaufpreis enthalten. Achtung: Auch bereits erschlossene Grundstücke können nachträgliche Ausbaube­iträge auslösen (z.B. Straßenausbau).

Typische Kosten

  • Kanalanschluss: 3.000–8.000 €
  • Wasseranschluss: 2.000–5.000 €
  • Strom: 1.000–3.000 €
  • Straßenausbau (Anteil): 5.000–20.000 €
  • Gesamtpaket bei Neubaugebiet: 15.000–50.000 €

Prüfpflicht vor dem Kauf

Beim Verkäufer und bei der Gemeinde abfragen, ob alle Erschließungsbeiträge vollständig bezahlt sind. Nicht bezahlte Beiträge gehen auf den Käufer über!

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