Ratgeber

Wohnungsmangel Deutschland: Wie kritisch ist die Lage 2026?

Deutschland fehlen 700.000 Wohnungen — Baugenehmigungen auf 30-Jahres-Tief, Baukosten auf Allzeithoch. Wir analysieren Ursachen, Folgen und was das für Immobilieninvestoren bedeutet.

Wohnungsmangel Deutschland: Wie kritisch ist die Lage 2026?

Wie groß ist der Mangel wirklich?

Wohnungsmangel Deutschland: Wie kritisch ist die Lage 2026?

Das Pestel-Institut schätzt den Wohnungsfehlbestand auf 700.000–900.000 Einheiten (2026). Der Bundesverband der Deutschen Wohnungs- und Immobilienwirtschaft (GdW) spricht von strukturellem Neubaubedarf von 400.000 Wohnungen/Jahr — tatsächlich fertiggestellt: unter 300.000.

Ursachen

  • Baukostenstieg: +70 % seit 2015 (Material, Energie, Löhne)
  • Bürokratie: Durchschnittliche Baugenehmigungsdauer 4–7 Jahre
  • Fachkräftemangel im Baugewerbe
  • Flächenmangel in Ballungsräumen
  • Hohe Zinsen schreckten Bauträger 2022–2023 ab

Folgen für Mieten und Kaufpreise

Knappes Angebot treibt Mieten. Neuvermietungsmieten stiegen 2023–2026 in den Top-7-Städten um 10–20 %. Das schlägt sich auch in Kaufpreisen nieder — Preisboden ist eingebaut.

Für Investoren

Struktureller Mangel = strukturell stabile Nachfrage. Leerstandsrisiko in Ballungsräumen bleibt niedrig. Mietpreistrend langfristig aufwärts.

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